Karl Jenkins - Stabar Mater in Krakau

Unterstützung durch heimische Firmen ermöglicht die Reise

Der zeitgenössische Komponist Karl Jenkins erobert mit seiner klanggewaltigen Musik Millionen von Fans. Sein beeindruckendes Chorwerk „Stabat Mater" wurde vom Kirchenchor St. Bartholomäus und der Sankt Barbara Kantorei aus Krakau bereits im März 2019 in Altenhundem sehr erfolgreich aufgeführt. Bei der anschließenden Feier im Rathaus bekamen die Meggener die Einladung. dieses Konzert noch einmal gemeinsam in Krakau zu singen. Corona machte jedoch zweimal einen Strich durch die Planungen und die Reise musste in 2020 und 2021 abgesagt werden. Die Enttäuschung war jedes Mal groß. Doch der Meggener Chorvorstand mit Maria Arns und Chorleiter Harald Jüngst gaben nicht auf und hielten über die Jahre engen Kontakt zu Professor Wieslaw Delimat, dem Organisator und Initiator des Konzens in Krakau. Der Einsatz hat sich gelohnt: Der Kirchenchor Meggen fliegt mit mehr als 50 Teilnehmenden am 30. September nach Krakau, um am Sonntag, 2. Oktober 2022, bei der Uraufführung von Karl Jenkins' „Stabat Mater" in Polen mitzuwirken.
Vor einigen Tagen stand aufgrund plötzlich abgesagter Fördermittel in Krakau noch einmal das gesamte Projekt auf der Kippe. Dank kurzfristiger Zusage der Unternehmen Hensel (Lennestadt), Kirchhoff (Attendorn) und Mennekes (Kirchhundem) steht das deutsch-polnische Chorprojekt nun wieder auf festem Fundament. Der Aufführung von "Stabat Mater" in einer der größten Kirchen Krakaus, der renommierten Jesuitenbasilika im Stadtteil Wesola steht nun nichts mehr im Weg. Das Werk, für drei Solisten, Chor und Symphonieorchester geschrieben, wird mit dem Kirchenchor St. Bartholomäus, der Kantorei Sankt Barbara Krakau sowie dem Orchester L'Estate armonico in polnisch-deutscher Besetzung aufgeführt. Es ist das Ergebnis langjähriger Zusammenarbeit dieser beiden Chöre und gibt Gelegenheit zu einer gemeinsamen Präsentation unter dem Motto: Polen und Deutschland zusammen im Herzen Europas. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei. Es soll für jeden zugänglich sein. Im Anschluss an das Konzert werden Spenden für ein Projekt gesammelt, das ukrainische Flüchtlinge in Krakau unterstützt.